Mittwoch, 23. September 2015

Mein kleiner Baustellenfan

Es gibt so Tage da ist nichts richtig und nichts macht dem kleinen Mann Spaß. Bauklötze, sämtliche Autos, Tierfiguren, Bälle, sogar die Kugelbahn ist  nach einer Minute doof. Schränke ausräumen, was sonst immer emsige Beschäftigkeit hervorruft, macht keinen Spaß, ist uninteressant, die Sandkiste erstrecht! Und der Spielplatz? Nö! Emil war bisher noch nicht so der Spielplatzfreund. Bisschen Schaukeln, ok.. dreimal Rutschen auch ok, aber bitte nur wenn er ein gehorsames Maultier findet, welches ihn bereitwillig von A nach B schleppt. Aber bitte nicht so langsam! Wenn das Maultier streikt, wird es mit 15-20 Minuten Geschrei und wütendes Stampfen quittiert. Juhu -.- Was macht man also an solchen Tagen? Eine Baustellentour! Denn wie nicht anders zu erwarten, geht normales Spazierenfahren auch nicht mehr, denn der kleine Wüterich langweilt sich und macht entsprechend Randale, laufen möchte er dann aber auch nicht, sondern auf seinem Maultier reiten...






Aber Baustellen aller Art werden gern uns ausgiebig begutachtet. Dabei gilt selbstverständlich je größer, desto besser! Also weiß ich mittlerweile immer, wo es was zu sehen gibt. Bagger, Radlader, Häcksler, Container und LKW. Ich bin froh, dass er noch nicht merkt, wenn ich eins der Fahrzeuge falsch benenne. Heute haben wir eine kleine Runde durch die Nachbarschaft gedreht und hatte eine bombige Ausbeute: kleiner Straßenbauarbeiten mit zwei kleinen Fahrzeugen und riesen Loch, Neubau eines großen Gebäudes, Baumbeschneidung mit großem Häckselfahrzeug und ein Dach, welches komplett neu gedeckt wird. Und das alles in 30 Minuten, was will das Herz eines riesen Baustellenfans mehr? Und natürlich lacht auch das Mutterherz, wenn die kleinen Augen so leuchten und aufgeregt im Wagen gehopst wird.


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