Montag, 23. Juli 2012

Bücher, Bücher, Bücher...

Nach einer Phase, in der ich kein einziges Buch gefunden habe, was mir gefällt und ich mich mit Unibüchern abgefunden habe, habe ich nun ein paar interessante Bücher gefunden.


'Veronika beschließt zu sterben' - Paulo Coelho

Die junge Slowenin Veronika hat ihren Traum, Pianistin zu werden, dem ereignislosen Alltagsleben im Nachkriegs-Ljubljana geopfert. Sie beschließt schließlich, diesem leidenschaftslosen Dasein ein Ende zu bereiten, nimmt eine Überdosis Schlaftabletten - und erwacht in einer Irrenanstalt. Hier teilen ihr die Ärzte mit, sie sei herzkrank und habe nur noch wenige Tage zu leben. Den Tod vor Augen, durchmisst Veronika innerhalb weniger Tage alle Höhen und Tiefen des Daseins. Sie beginnt, für ihr Leben zu kämpfen und verliebt sich zum ersten Mal.

Ich bin jetzt bei der Hälfte und ich liebe es. Es ist wunderbar geschrieben und ich kann es nur empfehlen.

'Der Geschmack von Apfelkernen' - Katharina Hagena

Der Geschmak von Apfelkernen ist süß und zugleich bitter. Er hat etwas von Marzipan. Und genau diese Mischung ist es, die ihn unverwechselbar macht. Und wie in der Nusschale vermag sogar im Apfelkern eine ganze Welt zu wohnen. Hagenas erster Roman, der, noch bevor dir Kritiker ihr erstes Wort sprachen, bereits die Gunst der Leser hatte und auf den Bestsellerlisten stand, hätte leicht in Kitsch abgleiten können. Aber dazu ist der Geschmack von Apfelkernen doch zu bitter. Es ist ein trauriges, aber tröstliches Buch der Erinnerung geworden.

Dieses Buch habe ich noch nicht angefangen, aber meine Mutti fand es super. Ich bin gespannt.

'Kinder der Hoffnung' - Marc Levy

Toulouse in den 40er Jahren. Die Nazis haben Frankreich besetzt. Die jüdischen Brüder Raymond und Claude verlieren ihre Eltern, bleiben allein zurück und schließen sich der Résistance an. In einer Mischung aus Abenteuerlust, Patriotismus und dem schieren Überlebensinstinkt ringen sie mit ihrem Schicksal, von dem Raymond viele Jahre später seinem Sohn erzählt ...

Ich bin bei der Hälfte und ich mag es sehr. Es ist ganz anders als die anderen Bücher von Marc Levy, nicht so kitschig und romantisch. Bei den anderen war ich immer hin und her gerissen, ob ich es gut oder too much finde, aber dieses gefällt mir sehr. Auch weil ich aus diesem Blickwinkel auf den Zweiten Weltkrieg noch nicht viel gelesen habe.

'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' - Jonas Jonasson

Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.

Ich habe die ersten 80 Seiten gelesen und es ist super, absolut amüsant und unterhaltsam. Ich freue mich total auf den Rest!

Habt ihr schon eins dieser Bücher gelesen? Hat es euch gefallen?

Viele Grüße
Anna!

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