Mittwoch, 18. April 2012

I'll Never Get Out of This World Alive

I'll Never Get Out of This World Alive von Steve Earle


Doc war einmal ein erfolgreicher Arzt, jetzt schlägt er sich ohne Zulassung in San Antonio, Texas, mit illegalen Abtreibungen durch. Seit sein enger Freund und berühmtester Patient Hank Williams, der größte Countrymusiker aller Zeiten, mit einer Mischung aus Alkohol und Morphium im Blut auf dem Rücksitz seines Cadillacs aus dem Leben glitt, plagen Doc schwere Schuldgefühle und ein hartnäckiger Begleiter: Hanks zänkischer und ruheloser Geist, der ständig seine ungeteilte Aufmerksamkeit fordert. 


Als das Mädchen Graciela in Docs Leben tritt, ist Hank also überhaupt nicht begeistert. Zudem passieren, seit sie da ist, seltsame Dinge: Prostituierte, die zu Docs besten Kundinnen gehören, geben ihren Beruf auf, Wunden heilen wie von selbst. Doch damit wird Doc mehr öffentliches Interesse zuteil, als er sich wünschen kann ...



Dieses Buch habe ich vor ein paar Wochen gelesen, meine Schwester hat es mir zu Weihnachten geschenkt. Aufmerksam bin ich - mal wieder- durch die Gestaltung des Covers geworden.
Zu Beginn war ich etwas verwirrt, da die Personen und das Geschehen schon etwas crazy bis seltsam sind, weil ich aber solche Geschichten, die sich von Mainstreamromanen abgrenzen, aber besonders mag, konnte ich das Buch kaum noch beiseite legen. Man bekommt recht schnell einen Zugang zu den zunächst merkwürdig bis abgedreht anmutenden Charakteren und die Story reißt einen konstant bis zum Ende mit.


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