Freitag, 19. Oktober 2012

In Kamerun




Ein paar Tage bin ich nun schon in weiter Ferne. Es kommt mir vor es wären es schon vielmehr als nur vier Tage... ich berichte euch nun mal ein wenig, was ich bisher erlebt habe.
Der Flug war lang und kalt. Es ist schrecklich die ganze Zeit zu frieren, deswegen werde ich in Zukunft nicht mehr an Kleidungsstücken sparen, wenn ich in einen Flieger steige. Die kleine AirFrance Decke hat ein bisschen geholfen, aber nicht besonders viel. Ist eher wie eine Tischdecke.
Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, traf mich die Hitze wie ein Schlag. Es haut einen fast um und binnen Sekunden fühlt sich alles feucht und klebrig an. Direkt nach der Hitze habe ich den Geruch wahrgenommen, es riecht ganz anders, wie kann ich nicht beschreiben. Der Flughafen von Douala ist ziemlich schäbig, überall bröckelt es. Allein das Stehen und Warten am Gepäckband verursachte Schwitzattacken. Na toll, wenn das jetzt immer so ist, krieg ich die Krise, dachte ich da. Aber davor bin ich zum Glück bewahrt, das das Klima in Buea ist doch etwas gemäßigter. =)
Vorm Flughafen warten viele, viele Menschen auf die Ankommenden und versuchen gleich den Koffer zu nehmen, um ihn in ihr Taxi zu bringen. Das ist am Anfang ziemlich irritierend und befremdlich. Diese jungen Männer sind sehr beharrlich und ich war froh einen Einheimischen an meiner Seite zu haben.
Die Fahrt nach Buea dauert eine ganze Weile, an die zwei Stunden, obwohl die beiden Städte gar nicht soweit auseinander liegen. Es gibt jedoch nur eine Straße, die alle benutzen. Jeder kämpft sich seinen Weg durch das Chaos. Wild, laut und voll.
Die Familie hat mich sehr nett empfangen und nachdem ich mich frisch gemacht habe, habe ich etwas zu essen bekommen und bin dann bald schlafen gegangen. Ich habe mit der Mutter im Schlafzimmer geschlafen.
Am Montagmorgen ging es dann zur Uni. Zuerst bekam ich mein Zimmer, ich durfte zwischen zwei Zimmern wählen, die identisch waren. Ich entschied mich für das weniger dreckige. „Es hätte schlimmer kommen können“ war mein Mantra um mich dran gewöhnen zu können. Ich richtete mich also etwas ein. Später ging dann das richtige Chaos los. Die Registrierung zum neuen Semester. Man muss seine Studiengebühren bezahlen, einen medizinischen Check bezahlen, den Check machen und dann seine Papiere einreichen, um die Registrierungsnummer zu bekommen. Okay. Hört sich nach einen Tag „Arbeit“ an, aber weit gefehlt. Überall sind die Schlangen endlos und werden immer schlimmer, denn eigentlich läuft es so, das sich einer anstellt und wartet und sich im laufe der Zeit immer mehr Freunde dieser Person dazugesellen....
Aber ich will gar nicht viel meckern, denn dieser ganze Zirkus ist mir erspart geblieben... Beziehungen.... Diese offensichtliche Bevorzugung war mir teilweise schon unangenehm, aber letztendlich habe ich nicht danach gefragt und wenn jemand das schon arrangiert, muss man das ja nicht ablehnen.
Das von mir schon panisch erwartete Röntgenbild ist mir erspart geblieben, sowie irgendeine Art von Bluttest. Immerhin habe ich nun schwarz auf weiß, dass ich „klinisch fit fürs Studieren“ bin. Oh ja.
Das Internet macht mir hier schwer zu schaffen. Es gibt in der Uni nur ein kleines IT Center wo man online kommt. Weil ich da aber nicht immer hin will, habe ich mir für teures Geld einen Stick gekauft. Das funktioniert mäßig. 
Im Moment hat die Uni noch nicht angefangen, denn alle sind noch mit dem erwähnten Registrierungszirkus beschäftigt.  

Viele Grüße Anna!

Freitag, 12. Oktober 2012

Es geht los...

Nun ist es fast soweit, morgen um diese Zei bin ich schon in Kamerun. Dort werde ich für ein Semester studieren.
Ich werde versuchen hier mal ein paar Berichte zu posten. Hoffentlich klappt es auch mit dem Fotoupload.

Viele Grüße und bis bald!

Montag, 8. Oktober 2012

Aufgebraucht

Nach dem ganzen Umzugs- bzw. Auszugsstress melde ich mich endlich mal wieder. Ich bin froh, dass nun alles über die Bühne ist, die Wohnung ist übergeben, ich bin in der Heimat und nun die letzten Tage in Deutschland. Am Samstagmorgen gehts dann über Paris nach Douala. Aufgeregt bin ich im Moment noch nicht, eigentlich ist mir noch gar nicht richtig klar, dass ich in ein paar Tagen soweit wegfliege... aber das kommt sicher noch.

Im Juni hatte ich angekündigt all meine Kosmetik- und Pflegeprodukte aufzubrauchen und nichts neues mehr anzuschaffen. Ich habe alles gesammelt und vor zwei Wochen etwa ein Foto von dem ganzen Kram gemacht:





es waren am Ende um die 50 leere Packungen, die zusammen ca. 2kg gewogen haben. 2 kg Plastikmüll von Juni bis September. Den größten Part haben Haarprodukte ausgemacht, Shampoo, Spülungen, Haarspray usw. und Unmengen an Duschgel. 
Diese Menge hat mich schon erschreckt und ich werde in Zukunft versuchen, das drastisch zu reduzieren. Zum einen muss ich einfach sparsamer mit den Sachen umgehen, das spart Müll und Geld. Und zum anderen will ich mehr darauf achten, was ich kaufe. Dazu eigenen sich ja die Lushprodukte hervorragend. Die Sachen sind zwar etwas teurer, aber Hamsterkäufe gehen auch ins Geld, besonders wenn die Schubladen nie leerer werden. 
Jetzt in Afrika werde ich vom Konsum hoffentlich sowieso etwas kuriert und wenn ich dann zurück bin, sollen keine Plastikberge mehr in meinen Schubladen wachsen...

Viele Grüße Anna!

Donnerstag, 13. September 2012

Hermann

Vorgestern Abend hatten wir die grandiose Idee einen Hermann anzusetzen. Das entstand aus der Lust auf Waffeln... die Waffeln haben wir erstmal aus normalem Waffelteig gemacht und einen Hermann angesetzt. 
Wir haben folgendes Rezept benutzt:

Teigansatz:
- 100g Mehl
- 1 EL Zucker
- 150ml lauwarmes Wasser
- 1 Päckchen Trockenhefe

Zuerst mischt man Zucker, Mehl und Hefe in einer verschließbaren Schüssel, die nicht aus Metall sein sollte.
Dann fügt man das Wasser hinzu und verrührt alles zu einem glatten Teig. Nun die Schüssel verschließen.

Der Teig wird zwei Tage bei Zimmertemperatur stehen gelassen und täglich umgerührt.
Nach zwei Tagen kommt Hermann in den Kühlschrank und wird wie ein geschenkter Hermann behandelt:

1. Tag: ruhen
2. Tag: umrühren
3. Tag: umrühren
4. Tag: umrühren

Am fünften Tag hat Hermann hunger. Er bekommt:

- 100g Mehl
- 150g Zucker
- 150ml Milch

Für die nächsten Tage reicht ihm diese Ration und er braucht lediglich etwas Bewegung:

6. Tag: umrühren
7. Tag: umrühren
8. Tag: umrühren
9. Tag: umrühren

Am 10. Tag hat er wieder hunger und weil es ihm so gut geschmeckt hat, bekommt er nochmal das gleiche wie an Tag 5.

Dann wird Hermann in 4 gleiche Teile geteilt. Einen behält man zum Füttern, und mit dreien kann man entweder je ein Hermannrezept ausprobieren, die einzelnen Portionen bis zu drei Monate einfrieren oder verschenken. Oder alles drei, denn man hat ja drei Teile... :)

Viele Grüße Anna!

Übrigens war die Reaktion meiner Ma, auf die Nachricht, dass sie bald einen Hermann bekommt folgende. "Na toll." :P



Mittwoch, 12. September 2012

Kurz vorgestellt: Weddingfeeling

Schaut euch mal diesen schönen Blog an:


Dieser Blog ist noch relativ neu, aber hat schon eine Menge zu bieten. Die Betreiberin legt sich ganz arg ins Zeug um ihren Lesern oft neue Beträge zu präsentieren.Es gibt viele schöne Bilder zu bestaunen und es gibt Berichte von Brautpaaren über ihren schönsten Tag... heute ist unser Real-Wedding-Bericht erschienen. 

Also schaut doch mal bei Weddingfeeling vorbei, auch wenn ihr nicht vorhabt in der nächsten Zeit zu heiraten ;) 

Viele Grüße Anna!

Samstag, 8. September 2012

Die kirchliche Trauung

Ich möchte euch noch ein paar Bilder zeigen!

Als ich anfing mich zu schminken und zu frisieren, hat es angefangen zu regnen und zwar richtig dolle. Ich wurde so aufgeregt, dass ich erstmal einen Sekt brauchte. Zunächst war keine Besserung in Sicht. Als mein Vater und ich jedoch an der Kirche ankamen, hatte es schon aufgehört. Ich war wirklich schrecklich aufgeregt und alles lief ab wie im Traum... die Türen gingen auf, die Orgel spielte, und ich schritt mit meinem Vater den Mittelgang entlang, mein Vater passte auf, dass ich nicht zu schnell werde. Die Gesichter nahm ich kaum war, ich sah alles nur verschwommen, bis ich nah genug war, um Blickkontakt mit meinem Liebsten zu halten. Ich war so glücklich... diese wunderbare Mann da vorn ist mein Ehemann! Wow...


Die Trauung war wunderschön und es fühlte sich viel kürzer an, als sie war. Wir saßen verkehrt herum, wie ich später bemerkte, aber das ist ja eigentlich auch ganz egal. Ich war so stolz und glücklich. Es hat sich einfach wahnsinnig gut und richtig angefühlt da zu sitzen. 


Eine kleine Unruhe kam auf, als ich seinen Ring nicht auf den Finger bekam... Komisch gestern passte er doch noch... nach einigen Sekunden, die sich wie Minuten anfühlten, habe ich es geschafft, eine kleine Hautfalte des Gelenks klemmt dazwischen.
Die Segnung war etwas schwierig auf den Knien. Ich musste mich an meinem Liebsten abstützen und ein Fuß hatte den Boden nicht ganz verlassen, das war schon wackelig. 


unsere kleinen Blumenkinder haben ihre Aufgabe nicht ganz ernst genommen, aber waren trotzdem zuckersüß ♥


draußen hat dieser tolle Rolls Royce auf uns gewartet, das war eine riesen Überraschung. Wir haben soviel Fotos gemacht und ich wusste kaum, wo ich zuerst hinschauen sollte...das war alles sehr aufregend. Und das Wetter hat mitgespielt, kein Regen, sondern Sonne!


mit dem tollen Auto (ihr glaubt kaum, wie bequem es darin ist...und es schnurrt ganz leise, wie ein Kätzchen) ging es nach einer kleinen Stadtrundfahrt dann zum Strand für ein Shooting...

davon später mehr!

Viele Grüße Anna!

Sonntag, 26. August 2012

Die Hochzeitstorte

Unsere Hochzeitstorte habe ich selbst gebacken und dekoriert. 
Ich wollte eine dreistöckige Torte, bei der die einzelnen Torten direkt aufeinander stehen und keine Etagere benötigt wird. Ich finde es viel schöner so, wenn es wie eine riesige Torte aussieht, als wenn es wie drei einzelne Torten aussieht. 


Morgens sind wir zur Location gefahren und ich habe die einzelnen Torten aufeinander gesetzt und das ganze dekoriert. Das Satinband und die Schmetterlinge aus Reispapier habe ich mit Zuckerguss aufgeklebt. 

Die Schmetterlinge habe ich bei Ebay UK bestellt und musste sie dann noch selber ausschneiden, das habe ich mit einer Stickschere gemacht.


84 Stück...da taten die Finger schon bisschen weh ;)


Nun zu der Torte:
Die oberste ist eine Raffaellosahnetorte, die habe ich schon mal gemacht und HIER gepostet. 

Die mittlere ist eine Erdbeerbuttercreme. Dazu habe ich eine Buttercreme aus Erdbeerpuddingpulver mit Erdbeersaft und pürierten Erdbeeren gekocht und den abgekühlten Pudding dann mit schaumig geschlagener Butter vermengt. Mit der Creme habe ich einen Kuchen, den ich nach einen Rezept aus einen GU Heftchen "1 Kuchen - 50 Torten" oder so ähnlich gebacken habe, gefüllt und von außen eingestrichen.

Die große Torte ist eine Sachertorte nach Oma Buchholtz, das Rezept findet man unter anderem HIER, um eine ca 8cm hohe Torte zu erhalten, habe ich zwei Kuchen gebacken. jeden Kuchen habe ich einmal durchgeschnitten. Die geschnittenen Hälften habe ich mit Aprikosenmarmelade eingestrichen. Zwischen die beiden Kuchen habe ich Zartbitterganache gestrichen und die beiden Kuchen aufeinandergesetzt. Dann habe ich die Torte komplett mit Zartbitterganache eingestrichen und mit Frischhaltefolie eingewickelt, dann durfte die Torte noch 5 Tage im Kühlschrank stehen.

Am Tag vor der Feier habe ich dann alle drei mit weißem Fondant eingeschlagen, den ich schon ein paar Wochen vorher nach diesem Rezept hergestellt habe.

Die Torte ist sehr gut angekommen und hat wunderbar geschmeckt...und ich war auch ziemlich stolz drauf ;) 


Viele liebe Grüße
Anna!

Sonntag, 19. August 2012

Still still still...

... ist es hier geworden. die letzten wochen und monate war ich damit beschäftigt unsere hochzeit zu planen und vorzubereiten. nun sind wir verheiratet und für mich steht die nächste große aufregung an: mein auslandssemester in kamerun rückt immer näher.
Anfang der woche habe ich meine flüge gebucht, am 13.oktober um 7.00 uhr geht es von hamburg aus los nach douala.

Dort werde ich vom flughafen abgeholt und fahre nach buea, dort werde ich das semester über leben, studieren und und und... ich bin gespannt wie es wird und meine gefühle fahren achterbahn...


Sonntag, 12. August 2012

Verheiratet!!!

Wir sind jetzt Mann und Frau! Ich bin so glücklich wie noch nie. 
Am 3. August haben wir standesamtlich geheiratet und am 4. kirchlich. In den entscheidenden Momenten hatten wir bestes Sommerwetter und wir hatten eine perfekte Feier. Es gab nichts auszusetzen. Ich möchte auch heute ein paar Bilder von Freitag zeigen.

Der erste Kuss als Mann und Frau

Mein Mann hat meinen Strauß ganz allein bestellt. Er ist traumhaft...

Mein Strauß mit typischen Heiligenhafener Dünen  im Hintergrund

Mit viel Fantasie sieht man Wale unten schwimmen ;)


mein Lieblingsbild
ca. 2 Stunde nachdem diese Bilder am Strand entstanden sind, fing es an wie aus Eimern zu gießen... zum Glück waren wir dann schon zu hause... 

weitere Bilder folgen :)

viele Grüße Anna!




Montag, 23. Juli 2012

Bücher, Bücher, Bücher...

Nach einer Phase, in der ich kein einziges Buch gefunden habe, was mir gefällt und ich mich mit Unibüchern abgefunden habe, habe ich nun ein paar interessante Bücher gefunden.


'Veronika beschließt zu sterben' - Paulo Coelho

Die junge Slowenin Veronika hat ihren Traum, Pianistin zu werden, dem ereignislosen Alltagsleben im Nachkriegs-Ljubljana geopfert. Sie beschließt schließlich, diesem leidenschaftslosen Dasein ein Ende zu bereiten, nimmt eine Überdosis Schlaftabletten - und erwacht in einer Irrenanstalt. Hier teilen ihr die Ärzte mit, sie sei herzkrank und habe nur noch wenige Tage zu leben. Den Tod vor Augen, durchmisst Veronika innerhalb weniger Tage alle Höhen und Tiefen des Daseins. Sie beginnt, für ihr Leben zu kämpfen und verliebt sich zum ersten Mal.

Ich bin jetzt bei der Hälfte und ich liebe es. Es ist wunderbar geschrieben und ich kann es nur empfehlen.

'Der Geschmack von Apfelkernen' - Katharina Hagena

Der Geschmak von Apfelkernen ist süß und zugleich bitter. Er hat etwas von Marzipan. Und genau diese Mischung ist es, die ihn unverwechselbar macht. Und wie in der Nusschale vermag sogar im Apfelkern eine ganze Welt zu wohnen. Hagenas erster Roman, der, noch bevor dir Kritiker ihr erstes Wort sprachen, bereits die Gunst der Leser hatte und auf den Bestsellerlisten stand, hätte leicht in Kitsch abgleiten können. Aber dazu ist der Geschmack von Apfelkernen doch zu bitter. Es ist ein trauriges, aber tröstliches Buch der Erinnerung geworden.

Dieses Buch habe ich noch nicht angefangen, aber meine Mutti fand es super. Ich bin gespannt.

'Kinder der Hoffnung' - Marc Levy

Toulouse in den 40er Jahren. Die Nazis haben Frankreich besetzt. Die jüdischen Brüder Raymond und Claude verlieren ihre Eltern, bleiben allein zurück und schließen sich der Résistance an. In einer Mischung aus Abenteuerlust, Patriotismus und dem schieren Überlebensinstinkt ringen sie mit ihrem Schicksal, von dem Raymond viele Jahre später seinem Sohn erzählt ...

Ich bin bei der Hälfte und ich mag es sehr. Es ist ganz anders als die anderen Bücher von Marc Levy, nicht so kitschig und romantisch. Bei den anderen war ich immer hin und her gerissen, ob ich es gut oder too much finde, aber dieses gefällt mir sehr. Auch weil ich aus diesem Blickwinkel auf den Zweiten Weltkrieg noch nicht viel gelesen habe.

'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' - Jonas Jonasson

Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.

Ich habe die ersten 80 Seiten gelesen und es ist super, absolut amüsant und unterhaltsam. Ich freue mich total auf den Rest!

Habt ihr schon eins dieser Bücher gelesen? Hat es euch gefallen?

Viele Grüße
Anna!

Donnerstag, 12. Juli 2012

Kartenbox

Heute möchte ich euch die Kartenbox zeigen, die ich für unseren Geschenketisch gebastelt habe.

Die Zutaten:
1 Schuhkarton mit Klappdeckel
weiße Wandfarbe
3 hübsche Servietten
Serviettentechniklack
Satinband
diese Klammern für Umschläge (4x)
bedruckter Karton (habe einen Bogen Scrapbookingkarton genommen)


den Schuhkarton habe ich mit weißer Farbe angemalt, 3 mal musste ich es machen bis es gleichmäßig deckend war


dann habe ich die Motive der Servietten zugeschnitten und mit dem Lack auf den Karton geklebt, danach habe ich den ganzen Karton von außen mit dem Lack angemalt, damit es glänzt


aus dem Scrapbookingpapier habe ich die Buchstaben ausgeschnitten, das schöne an diesen Bögen ist, dass sie zweiseitig bedruckt sind, die Buchstaben habe ich mit Heißkleber an ein Satinband geklebt und das ganze dann an den Deckel geklebt


damit der Deckel auch stehen bleibt, habe ich ein Satinband mit den Klammern befestigt


innen habe ich den Karton mit Krepppapier ausgelegt und mit ein paar künstlichen Blumen dekoriert.
Die erste Hochzeitspost liegt auch schon drin :)



und fertig ist die Kartenbox


viele Grüße
Anna!

Paperflowers

für die deko möchte ich aus kaffeefiltern gebastelte blumen haben, die ich hier gesehen habe:

dazu habe ich zuerst große kaffeefilter bei ebay bestellt. ich habe für 500 stück ca 7 euro (inkl. versand) bezahlt. dann habe ich die filter mit acrylfarbe, die ich mit wasser verdünnt habe gefärbt:





man kann ziemlich viele aufeinmal färben, ich habe es in einer alten hariboplastikbox gemacht



danach zum trocknen aufhängen, voher spüle ich sie ein bisschen mit klarem wasser aus


dann legt man drei filter, die zu viertelkreisen gefaltet sind, auf ein ander und schneidet die spitze im halbkreis ungefähr mittig ab, die mittelstücke dreht man leicht und klebt sie am anfang des klebebandes auf, dort habe ich auch den stiel aus draht mit etwas heißkleber befestigt, die drei oberen filterstücke werden gefaltet auf das band geklebt (vielleicht denke ich nächstes mal dran, da noch detailaufnahmen zu machen, dann reiche ich sie nach)

ich habe grünes isolierband genommen, schön ist das nicht...aber maskingtape in den mengen, war mit 1. zu teuer und 2. habe ich gar keins in uni grün gefunden

den stiel habe ich dann mit grünem kreppumwickelt und mit heißkleber fixiert


aus den fertigen blumen habe ich kleine sträuße mit je sieben gebunden


bis jetzt sind es fünf und ich brauche acht, aber erst muss ich weitere filter färben


viele Grüße 
Anna!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Autoschleifen

Gestern Abend habe ich die Schleifen für die Autos gemacht. 


ich habe einfach einen streifen tüll abgeschnitten (ca. 6 cm breit) und daraus eine schleife gebunden, dann eine schleife aus dem schleifenband und diese mit einem weiteren stück schleifenband an die tüllschleife gebunden, die enden des schleifenbandes habe ich etwas länger gelassen, denn an denen sollen sie schleifen später an die autos gebunden werden. 



viele liebe Grüße
Anna!

Samstag, 7. Juli 2012

ein paar Einblicke

...in die Hochzeitsvorbereitungen

Zuerst muss ich zugeben, dass ich den Plan das Kleid selbst zu nähen auf Eis gelegt habe. Ich habe beim Stöbern ein Kleid gesehen, in das ich mich sofort verliebt habe und ich wollte es einfach haben. Dann hatte ich den Plan das Kleid für das Standesamt zu nähen. Aber dann war ich bei H&M und habe ein Kleid gesehen, was mir einfach so gut gefallen hat und auch angezogen sieht es super aus. Also nichts mit selber nähen. Aber wenn ich jetzt meine starke Aufregung betrachte, bin ich ganz froh, ich weiß nicht, ob ich die Ruhe dazu hätte...

Also hier mal ein Bild vom Standesamtkleid, nur am Bügel, aber immerhin:




dann möchte ich euch noch meine Brautschuhe zeigen:

von Menbur, gekauft bei Görtz. Ich liebe sie... hach...



meine Ohrringe, die habe ich nicht neu, sondern in meinem Schmuckkästchen gefunden, die hatte ich schon ganz vergessen...

unser Gästebuch von Paperblanks

und zu guter letzt: 


wir beide ♥

viele Grüße
Anna!

Donnerstag, 5. Juli 2012

aufgebraucht

wie angekündigt, bin ich dabei kosmetik komplett aufzubrauchen. seit zwei wochen mach ich nun meine sachen leer und kaufe nichts neues. 

das ist bisher leer geworden:


kurz vorgestellt: Passenger

Eines schönen nachmittags im Juni schlendern meine liebe Schwester und ich durch die Spitalerstraße im Hamburg und wunderbare Musik erreicht unsere zarten Öhrchen


Ein Brite, der wunderbare Musik macht, eine Stimme hat, die einem Gänsehaut bringt, so klar und voller Emotionen, spielt dort ein paar Stunden und verzaubert die Menge.
Wir haben uns ohne viel zögern jeder eine CD gekauft, das Album 'Wide Eyes Blind Love'. Ich höre seitdem nichts anderes mehr. Es ist einfach so fantastisch ♥